Keltenwelt Rhön

Herzlich Willkommen in der "Keltenwelt Rhön"

Das Thema "Kelten" hat für die Rhön eine besondere Bedeutung. Die Kelten haben in der Rhön viele Spuren hinterlassen. Etwa 600 Jahre vor unserer Zeitrechnung drangen sie in die Rhön vor und errichteten auf den Bergen befestigte Anlagen mit Gräben und Schutzwällen (Oppida). Viele dieser keltischen Befestigungsanlagen sind hier noch zu finden und zeugen vom damaligen Leben in der Rhön.

Projektplanung:

Im Rahmen des Regionalen Entwicklungskonzeptes Thüringer Rhön wurde als Schwerpunkt die Entwicklung einer Keltenwelt Rhön definiert. Umgesetzt wurde das Projekt in Form eines Keltendorfes (Keltendorf Sünna), eines Themen-Qualitätsweges (Extratour Keltenpfad) und weiteren Angeboten im Umfeld des Keltendorfes.

Keltendorf Sünna - aktuelle Informationen: 

Das Keltendorf Sünna wurde 2006 eröffnet. Verschiedene Angebote wurden entwickelt.

Zur Zeit gibt es neue Bemühungen zur weiteren Betreibung und Nutzung des Keltendorfes Sünna.

Aktueller Stand: Ab Ostern 2011 können wieder Führungen angeboten werden. Der Kontakt läuft derzeit über die Gemeinde Unterbreizbach. Regina Tittmar ist künftig Ansprechpartnerin (Tel. 036962 512-23, e-mail: keltendorf@unterbreizbach.de).

 

Planung Verbindungsweg zwischen keltischen Punkten

In der Region sind weitere keltische Funde nachweisbar, aber auch bestehende Angebote (z. B. Keltenbad Bad Salzungen) vorhanden.

Um das Thema Kelten in der Rhön zur weiteren Vermarktung der Region stärker in Wert zu setzen und neue Angebote zu entwickeln, erfolgte auch eine weitere Schwerpunktsetzung in der Region landkreisübergreifend Wartburgkreis und Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Geplant ist eine Route, die alle keltischen Angebote und künftige Informationspunkte verbindet.

 

Die Kelten

Kelten ist der Sammelbegriff für keltische Sprachen sprechende Volksgruppen in Europa. Das Fehlen schriftlicher keltischer Sprachzeugnisse erschwert die Klärung ihrer genauen Herkunft. So sind die Historiker und Archäologen vor allem auf die Deutung von Ausgrabungen und die Überlieferung durch fremde historische Quellen angewiesen. Aus archäologischer Sicht dürften sich zur Zeit der Urnenfelderkultur im südwestlichen Mitteleuropa keltisch sprechende Bevölkerungsgruppen zu größeren Stämmen zusammengeschlossen haben. Einzelne Stämme sind ab dem 7./6. Jh. v. Ch. nachweisbar. Übergreifende Gemeinsamkeit der ethnisch vermutlich unterschiedlichen Stämme waren neben der Sprache religiöse Traditionen. Die Kelten waren zu keinem Zeitpunkt als einheitliches Volk organisiert. Dem keltischen Kulturraum gehörten auch nichtkeltische Völker an, während es andererseits keltische Volksgruppen gab, die der keltischen Kultur nicht angehörten. Mit der keltischen Zeit verlassen wir den Bereich der Vorgeschichte und beginnen die Frühgeschichte, da uns zu dieser Zeit die ersten schriftlichen Berichte antiker Autoren vorliegen. Die ältesten stammen von dem griechischen Geographen Hekataios von Milet (um 560– um 480 v. Ch.) und dem griechischen Geschichtsschreiber Herodot (um 490 – um 425 v. Ch.).

Die Bevölkerung der Rhön gehörte spätestens seit dem Beginn der Latènezeit dem keltischen Kulturkreis an.

Quelle und weitere Informationen: www.rhoenlexikon.de und Buch "Die Kelten in der Rhön", Walter Höhn, (Hg)., Michael Imhof Verlag

 

 

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Stand: 10.06.2010